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22.03.2017 | Pressemitteilung

Integrationspreis 2017 – Zusammenleben mit neuen Nachbarn

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Von: Mona Finder

Der "Integrationspreis 2017" zeichnet hervorragende Projekte aus, die in den Wohnquartieren Voraussetzungen dafür schaffen, dass lebendige Nachbarschaften erhalten, Ausgrenzung vermieden und Integration unterstützt wird. Die 11-köpfige Fachjury hat unter dem Vorsitz des ZDF-Fernsehmoderators Mitri Sirin jetzt aus dem großen Feld der qualitätsvollen Bewerbungen die besten Projekte ausgewählt.

Die eingereichten Projekte und Initiativen sind hervorragende Beispiele dafür, wie Konflikten innerhalb von Nachbarschaften begegnet werden kann.

Mitri Sirin, Juryvorsitzender

Die Jury war beeindruckt von der Qualität und Vielfalt der vielen eingereichten Projekte. „Die Auswahl ist uns nicht leichtgefallen. Die eingereichten Projekte und Initiativen sind hervorragende Beispiele dafür, wie Konflikten innerhalb von Nachbarschaften begegnet werden kann. So kann Integration gelingen!", so die Einschätzung des Juryvorsitzenden Mitri Sirin. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker ergänzt: „Die eingereichten Projekte zeigen, dass die Themen Quartiersentwicklung und aktive Nachbarschaft von großem bundesweiten Interesse sind. Eine positive und stabile Entwicklung von Städten setzt eine bürgerorientierte und integrative Stadtentwicklung voraus. Die Menschen können und sollen ihre Nachbarschaft mitgestalten. Alle eingereichten Projekte zeigen ein bedeutsames Gestaltungspotenzial und den -willen dazu.“

Integrationspreis 2017

Der Integrationspreis 2017 ist eine Gemeinschaftsinitiative des Deutschen Städtetages, des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverbandes, des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und des Deutschen Mieterbundes im Rahmen der Sozialen Stadt. Er findet unter dem Motto „Zusammenleben mit neuen Nachbarn“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit statt.

12 vorbildliche Projekte in zwei Kategorien haben es nun auf die Nominierungsliste geschafft. Wer den Integrationspreis in den beiden Kategorien 'Netzwerk' und 'Nachbarschaft' mit nach Hause nehmen darf, wird auf der Preisverleihung am 13. Juni 2017 in Hamburg bekannt gegeben.

Die Nominierten sind:

Kategorie: Netzwerke

  • Willkommenskultur über Ortsgrenzen hinweg in Berkenthin
    Netzwerk von Ehrenamtlichen und Verwaltung im ländlichen Raum
    Einreicher: Runder Tisch für Willkommenskultur und Gemeinde Berkenthin
  • ABCami – Alphabetisierung und Grundbildung an Moscheen
    Alphabetisierungskurse in Deutsch und in Muttersprachen
    Einreicher: Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben e.V.
  • Pro wohnen international in Köln
    Niedrigschwellige Integrationsarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Kulturen
    Einreicher: Internationaler Verein für Frieden und Gerechtigkeit -Pro Humanitate e.V.
  • Offen.bunt.anders – für ein offenes und vielfältiges Gräfenhainichen
    Interessengemeinschaft unterstützt Geflüchtete, um Kontakte zu Einheimischen aufzubauen und Vorurteile zu beseitigen
    Einreicher: Interessengemeinschaft der Volkssolidarität Gräfenhainichen
  • Zusammenleben mit neuen Nachbarn in Rheinsberg
    Netzwerk zur Förderung eines friedlichen Zusammenlebens durch Vermittlung von Wohnung und Begleitung im Alltag
    Einreicher: Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH
  • Wohnbrücke Hamburg
    Private Vermieter helfen bei der Unterbringung und Integration Geflüchteter
    Einreicher: Stiftung Wohnbrücke Hamburg

Kategorie: Nachbarschaften

  • Tauchen im Schulsportunterricht
    Vermittlung von sozialen Kompetenzen über den Sport hinaus
    Einreicher: Kepler-Schule, Berlin-Neukölln
  • Flüchtlingen ein Gesicht geben
    Ein Projekt von jungen Flüchtlingen für junge Flüchtlinge
    Einreicher: AWO Arbeiterwohlfahrt Hochsauerland/ Soest
  • Betreuung von Asylbewerbern – von der Ankunft bis zur ersten eigenen Wohnung
    Umfassende Kooperation zwischen Stadt und Wohnungsgenossenschaft
    Einreicher: BSG-Allgäu Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG
  • Offene Nachbarschaftswerkstatt
    Werkstatt trägt als Qualifikations- und Begegnungsraum zur Quartiersentwicklung und Arbeitsmarktintegration bildungsferner junger Erwachsener bei
    Einreicher: Initiative für Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit e.V. Marburg
  • Zusammenleben ist machbar – Herr Nachbar
    Von der Willkommenskultur zur Teilhabe von Flüchtlingen in Bremen  - Lüssum
    Einreicher: Haus der Zukunft e.V. Bremen
  • Der Frankfurterische Weg
    Dezentrale Unterbringung und Integration in der Nachbarschaft
    Einreicher: Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH

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