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Rechte Strukturen und ihre Folgen für die Demokratie. Interview mit Andrea Röpke

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Sie stieß dort auf etwa 7500 verbliebene Häftlinge, ausgehungert und am Ende ihrer Kräfte. Millionen andere Jüd*innen, rassisch Verfolgte, Erbkranke, Homosexuelle und Oppositionelle hatten die nationalsozialistischen Todeslager nicht überlebt. Dies darf nie vergessen werden. Ebenso gilt es, wachsam zu bleiben. Denn: Der Rechtsextremismus lebt fort und forderte bis zuletzt weitere Menschenleben. Die Journalistin Andrea Röpke kennt die rechtsextreme Szene in Deutschland gut und warnt:

Die rechte Szene, so heterogen sie auch sein mag, hat gemeinsame Ziele: Das ist die Abschaffung einer weltoffenen Gesellschaft­ und der pluralistischen Demokratie.

Andrea Röpke im TUP Heft 4-2020

Im TUP-Interview spricht sie über die Genese der deutschen extremen Rechten, ihre Organisationsformen und Vernetzungen – von  gewaltbereiten Kameradschaften bis hin zu Teilen der AfD. Sie alle verbindet der Hass auf das Andere. „Der Nationalsozialismus und der heutige Rechtsextremismus wären ohne die völkische Ideologie – sprich: das Denken, zu einer blutsbedingten Gemeinschaft­ zu gehören, die den anderen Völkern übergeordnet ist – nicht möglich.“ Im Angesicht eines Erinnerns an die Schrecken des Nationalsozialismus und der fortwährende Gefahr durch die rassistischen Feinde der Demokratie muss die Zivilgesellschaft konsequent sein: „Es ist nicht weniger und nicht mehr, als uns als soziale Gemeinschaft neu zu finden. Das enge Weltbild der Rechten bedeutet Unterdrückung. Wir aber sollten uns die Errungenschaft­en lang erkämpft­er Freiheit und Emanzipation nicht nehmen lassen.“

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