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11.11.2019 | Pressemitteilung

AWO zur Forderung des GKV nach Begrenzung der Eigenanteile in der Pflege

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Anlässlich des heutigen Treffens von Vertretern der SPD-geführten Bundesländer mit Gesundheitsminister Jens Spahn zum Thema der Begrenzung von Eigenanteilen in der Pflege hat nun auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für eine Begrenzung plädiert.

Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt diese klare Positionierung des GKV. Brigitte Döcker, Mitglied des Vorstands des AWO Bundesverbandes: „Immer weniger Pflegebedürftige können die Kosten für ihre Pflege selbst tragen. Kein Wunder bei momentan im Schnitt rund 1900 Euro monatlich, die die Betroffenen aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Für die Deckelung der Eigenanteile in der Pflege gibt es eine große Mehrheit. Dass sich nun auch der GKV anschließt, ist ein wichtiges Signal. Damit nimmt die Zahl der Befürworter weiter zu und der Kreis der Unterstützer wird deutlich breiter. So wie bisher kann es einfach nicht weitergehen! Um die Politik zum Handeln zu bewegen, hat die AWO schon Anfang des Jahres 74.000 Unterschriften für eine Petition zur Begrenzung der Eigenanteile in der Pflege gesammelt. Jetzt ist die Bundesregierung endgültig am Zug, tätig zu werden.“

Nach neueste Zahlen liegen die von den Bewohner*innen selbst zu tragenden Heimkosen im Bundesdurchschnitt bei fast 1.930€. Jede Tariferhöhung, Verbesserung des Personalschlüssels etc. trägt zu einer weiteren Erhöhung dieses Eigenanteils bei.

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