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22.01.2015 | Pressemitteilung

Heinrich-Albertz-Friedenspreis an Franz Müntefering

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Von: Stefan Hoffmann

Mit der heutigen Verleihung des Heinrich-Albertz-Friedenspreises wird das Wirken und Handeln von Franz Müntefering gewürdigt. Der AWO Präsident Wilhelm Schmidt erklärt zu Beginn, dass es für den Preisträger ein ganz wesentlicher Antrieb sei: „Eine Gesellschaft für und mit den Menschen zu gestalten“ und sprach seine „Hochachtung gegenüber der politischen Lebensleistung von Franz Müntefering“ aus. Müntefering habe besonders die sozialdemokratische Politik der Bundesrepublik Deutschland wie kaum ein Anderer geprägt.
Die Laudatio auf Franz Müntefering hält Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. Das langjährige AWO Mitglied ehrt Müntefering im Wappensaal des Roten Rathauses in Berlin mit den Worten: „Die AWO vergibt den Heinrich-Albertz-Friedenspreis an Menschen, die Solidarität und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen. Für Franz Müntefering gilt dies in besonderer Weise. Für ihn geht es um Politik, die den Menschen dient, die das Leben Schritt für Schritt ein bisschen besser macht. Zeit seines politischen Lebens hat sich Franz Müntefering für die Zukunft einer humanen Arbeitsgesellschaft, stabile soziale Sicherungssysteme auch in Zeiten des demographischen Wandels und eine starke, eine solidarische Bürgergesellschaft und Bürgerinnen und Bürger, die sich auf der Grundlage einer fundierten politischen Bildung ein Urteil bilden und damit zum Handeln befähigt werden, eingesetzt. Und das mit voller Kraft.“
Der AWO Präsident Schmidt erklärt abschließend: „Franz Müntefering ist ein hervorragender Preisträger, da er schon sehr früh in seinem Leben davon überzeugt war, dass unser Gemeinwesen nur dann funktioniert, wenn sich viele Leute für dessen demokratische Gestaltung engagieren. Engagement als Einsatz für ein demokratisches Gemeinwesen, diese Vorstellung hat Franz Müntefering gemein mit den Überzeugungen der Arbeiterwohlfahrt und mit denen von Heinrich Albertz. Deshalb freuen wir uns als AWO sehr, ihn heute mit dem Heinrich-Albertz-Friedenspreis auszuzeichnen.“
Mit dem Heinrich-Albertz-Friedenspreis ehrt die AWO seit 1999 Persönlichkeiten, die Solidarität und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen und die sich um die Ausgestaltung der Grundwerte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit und um den inneren und äußeren Frieden in besonderer Weise verdient gemacht haben. Der Preis wird in diesem Jahr am heutigen 22. Januar vergeben, da der Namensgeber Heinrich Albertz heute seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Bisherige Preisträger:
1999: Johannes Rau
2001: Paul Spiegel
2005: Gerhard Schröder
2008: Hans-Jochen Vogel
2011: Jutta Limbach
2013: Egon Bahr

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