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29.08.2016 | Pressemitteilung

Entbürokratisierung der Pflegedokumentation gut angenommen

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Von: Mona Finder

Seit Januar 2015 wird das Modell zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation umgesetzt. Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz „Die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation: Aktueller Stand und Ausblick zur weiteren Umsetzung des Projektes“ gaben der Pflegebeauftrage der Bundesregierung Staatssekretär Karl-Josef Laumann (Bundesgesundheitsministerium), Brigitte Döcker, AWO Vorstandsmitglied für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), die Projektsteuerungsverantwortliche Elisabeth Beikirch und Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste ein Zwischenfazit.

PK Zwischfazit Pflegedokumentation 1
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v.l.n.r.: Bernd Tews, Geschäftsführer des bpa; Pflegebeauftragter der Bundesregierung Staatssekretär Laumann; AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker; Elisabeth Beikirch, Projektsteuerung

Staatssekretär Laumann und Brigitte Döcker
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Staatssekretär Laumann und Brigitte Döcker

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Für die AWO erklärt Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Die Umsetzung des neuen Strukturmodells der Pflegedokumentation ist ein sehr erfolgreiches Vorhaben, sowohl was seine Wirkung und Durchführung in der Praxis als auch die Beteiligung der Pflegeeinrichtungen und -dienste angeht.

So haben sich bisher bundesweit knapp 10.000 Einrichtungen und –dienste, das entspricht ca. 40 Prozent aller Einrichtungen zur Teilnahme angemeldet. Die Rückmeldungen der teilnehmenden Einrichtungen bezüglich der Ergebnisse der Umstellung sind überwiegend sehr positiv. Das neue Modell unterstützt, dass die Wünsche des pflegebedürftigen Menschen wieder stärker in den Fokus des Pflegeprozesses gerückt werden, die Kompetenz und Fachlichkeit der beruflich Pflegenden vor Ort werden gestärkt und die Mitarbeitenden werden von den Ängsten und dem unnötigen Nachweisdruck, der durch zunehmende Regulierung der Pflege in den letzten Jahren entstanden war, entlastet.

Kurzum die Pflegedokumentation wird wieder als handlungsleitendes und sinnvolles Arbeitsinstrument angenommen. Das neue Strukturmodell der Pflegedokumentation trägt auch in einem hohen Maße zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit der beruflichen Pflegenden bei und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs.

Der Umsetzungs- und Steuerungsprozess bei der Implementierung des neuen Strukturmodells ist darüber hinaus ein beispielhaftes Vorgehen für weitere Themen der Entbürokratisierung in der Pflege, wie z. B. in der häuslichen Krankenpflege oder der Zusammenarbeit verschiedener Prüfinstitutionen bei der externen Qualitätsprüfung.“

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