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Pflegeverantwortliche müssen gestärkt werden

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Von: Claus Bölicke

Auch wenn in dieser Legislaturperiode ein Teil des Reformstaus in der Pflegeversicherung mit den drei Pflegestärkungsgesetzen angegangen wurde, bleibt noch einiges zu tun. So muss aus Sicht der AWO die nächste Bundesregierung weitere Schritte

·      zur Stärkung der pflegenden Angehörigen,

·      zur Stärkung der Kommune und

·      zur Stärkung der Finanzgrundlagen der Pflegeversicherung

einleiten.

Nicht zuletzt gilt es auch, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und die Personalsituation in der Pflege zu verbessern, damit es auch in Zukunft genug beruflich Pflegende gibt. Mit den neuen Pflegeberufegesetz wurden wichtige Entscheidungen getroffen, wie die Schulgeldfreiheit oder die Freistellung von Praxisanleiter*innen.  

 

Wichtige weitere Maßnahmen für die Zukunft der Pflege sind die tarifliche Entlohnung für alle Beschäftigten in der Pflege sowie eine angemessene Personalausstattung. Darum unterstützt die AWO die Forderungen vom Bündnis für Gute Pflege nach mehr Personal in der Pflege – jetzt!  

 

Die erfolgreiche Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs zum 1. Januar 2017 setzt genügend gut qualifiziertes Pflegepersonal voraus. Die regional unterschiedliche, aber defizitäre Personalausstattung stellt die Pflege jedoch seit langem vor eine große Herausforderung und geht zu Lasten der pflegebedürftigen Menschen sowie der beruflich Pflegenden.

 

Dies ist ein Blogpost im Rahmen des AWO-Wahlcountdowns 2017. Die Wochen vor der Wahl begleitet die AWO mit ihrem Wahlcountdown: 12 Forderungen an die Politik, eingebettet in 12 Themenwochen. Dieser Blogpost ist Teil der Themenwoche "Pflege".

Alle Themenwochen des Wahlcountdowns gibt es hier.

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Die AWO nimmt seit jeher ihren Grundwerten folgend Stellung zu wichtigen Themen der Gesellschaft.

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