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22.01.2020 | Veröffentlichung

Neues Grundsatzprogramm der AWO

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Von: Marius Mühlhausen

Am 14. Dezember 2019 verabschiedete die Arbeiterwohlfahrt im Rahmen einer Sonderkonferenz ihr neues Grundsatzprogramm unter dem Titel „Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit“. Seit heute ist es online abrufbar als Lang- und Kurzfassung.

„Die Zukunft ist offen, wir aber wollen sie gestalten.“ So lautet der erste Satz des neuen Grundsatzprogramms der Arbeiterwohlfahrt und unterstreicht vorab den politischen Anspruch des Verbandes und des Programms gleichermaßen.

Im Jahr 2012 wurde auf der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt der Beschluss gefasst, das aus dem Jahr 1998 stammende Grundsatzprogramm zu überarbeiten. Ende 2014 wurde dem Antrag entsprechend eine Grundsatzkommission gebildet, die über vier Jahre hinweg intensiv einen Prozess gesteuert und begleitet hat, der von der Überzeugung getragen wurde, dass Identifikation im Verband nur durch Beteiligung entsteht.

Die gesamte AWO bekennt sich mit dem Grundsatzprogramm dazu, jede Form von Feindlichkeit, Diskriminierung, Extremismus und Rassismus gegen Menschen und soziale Gruppen zu bekämpfen.

Wolfgang Stadler, AWO-Bundesvorsitzender

So wurde in über 48 Gremien diskutiert, eine Sozialkonferenz, eine Fachtagung sowie vier Regionaltreffen durchgeführt, die mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten allesamt von der Diskussion unter den Mitgliedern, den Mitarbeitenden, den Engagierten und der Fachöffentlichkeit geprägt waren. Das Ziel war von Beginn an: Wir wollten auf einer Sonderkonferenz einen Tag nach dem 100. Jubiläum des traditionsreichen Verbandes am 13. Dezember 2019 den Blick nach vorne richten und ganz im Sinne des Jubiläumsmottos „Erfahrung für die Zukunft“ herausarbeiten, für welche Gesellschaft die Arbeiterwohlfahrt streitet und wofür sie auch in Zukunft auf dem Boden ihrer Geschichte steht.

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