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12.07.2017 | Artikel

Nachhaltige Bankhäuser? Der Fair Finance Guide schafft Klarheit.

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Von: Marius Isenberg

Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen von Banken haben mittlerweile auch einen signifikanten Einfluss auf Nachhaltigkeitsthemen wie Klimawandel, Armut oder soziale Ungleichheit. Verbraucher*innen, Organisationen und Unternehmen können dabei durch die Auswahl der Bankhäuser oder ihrer Anlageprodukte mitbestimmen. Nachhaltig handelnde Dienstleister zu finden ist jedoch eine Herausforderung.

 

Um hier einen Überblick zu erlangen, bedarf es oft aufwändiger Recherche, welche durch die komplexe Berichterstattung der Banken noch erschwert wird. Der Fair Finance Guide Deutschland (FFDG) kann dabei helfen und bietet den Verbraucher*innen eine leicht verständliche Bewertung der Geschäftspraktiken von Banken. Hierfür analysiert der FFGD die Kredit- und Anlagepolitik der Bankhäuser anhand deren öffentlich zugänglichen Richtlinien. Die Bewertung folgt dabei einer ausführlichen Methodik und umfasst 13 Themenfelder, wie z. B. Klimawandel sowie Natur und Umwelt.

 

Zurzeit sind auf der Webseite zehn Banken bewertet, darunter z. B. die GLS Bank, DZ Bank und die Deutsche Bank. Am besten schneidet die Triodos Bank ab während die Postbank und die Landesbank Baden-Württemberg eine eher negative Bewertung erhalten. Die aktuelle Auswahl soll einen Querschnitt durch die Branche darstellen und enthält sowohl kommerzielle, wie auch alternative Banken. Die Datenbank soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.

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