Jugendaustausch digital

Jugendaustausch international und digital

Sie fragen sich, ob internationaler Jugendaustausch auch digital gelingen kann? Sie können sich gar nicht vorstellen, wie das konkret aussehen könnte?

 

Wir haben uns 2020 im Rahmen eines gemeinsam vom AWO Bundesverband und Bundesjugendwerk der AWO organisierten Online-Vernetzungstreffens für Fachkräfte der AWO und Jugendwerke erstmals mit der Frage beschäftigt, ob und wie digitaler Jugendaustausch gelingen kann (lesen Sie hier unseren Blog-Artikel). 

 

2021 hat der AWO Bundesverband zusammen mit seinem Partnerverein aus Frankreich, Les Francas, die Online-Pilotfortbildung "eYouth connect - Digitaler Jugendaustausch von der Idee zum Projekt" durchgeführt. Die teilnehmenden Fachkräfte aus Deutschland und Frankreich haben gelernt und gemeinsam erprobt,

  • wie sie einen digitalen Jugendaustausch so gestalten, dass Kinder und Jugendliche Spaß an dem Projekt haben,
  • wie sie die Kommunikation zwischen den Teilnehmenden einer online oder hybriden Jugendbegegnung fördern,
  • mit welchen Methoden und ditialen Tools sie eine online oder hybride Begegnung interaktiv und interkulturell gestalten,
  • wie sie kollaborativ im binationalen Team zusammenarbeiten und eine Projektidee samt Programm für einen online oder hybriden Jugendaustausch entwickeln.

Mit „eYouth connect“ haben wir einen Lern- und Experimentierraum geöffnet, um pädagogische Fachkräfte und Jugendleiter*innen an neue Formate heranzuführen und sie zu befähigen, eigene Projekte mit hoher pädagogischer Qualität zu entwickeln. Diese sollen den Jugendaustausch in Präsenzform nicht ersetzen, sondern ergänzen.

 

Die Pilotfortbildung wurde unterstützt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk im Rahmen des Projektaufrufs "Digital ganz nah".

 

 

Internationaler Dialog muss weitergehen! - Für Freundschaft, Solidarität und Zusammenhalt

 

Es ist dem Bundesverband ein wichtiges Anliegen, die Projektträger der AWO und Jugendwerke bestmöglich zu motivieren und zu unterstützen, damit sie auch in der Pandemie Kinder- und Jugendbegegnungen durchführen können, ob in Präsenz, hybrid oder digital. Insbesondere deshalb, weil junge Menschen, die aufgrund der Pandemie stark eingeschränkt wurden, unbedingt Räume der Begegnung und des interkulturellen Austausches brauchen.

Dies ist auch gesellschaftlich von Bedeutung. Mit dem Jugendaustausch leisten wir einen Beitrag zu Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt sowie gegen Polarisierungen, Diskriminierungen, Rassismus und Extremismus.

Das Präsidium des AWO Bundesverbandes hat 2020, im ersten Jahr der Corona-Pandemie, einen Appell an die Bundesregierung und die Förderer des internationalen Jugendaustausches verabschiedet - für Freundschaft, Solidarität und Zusammenhalt.

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