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Inklusive Schule im Landkreis München

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Projektinformationen:

  • Träger: AWO Kreisverband München Land e.V.

  • Kooperationspartner: Bildungspakt Bayern, Ludwig-Maximilians-Universität München, Landkreis München, staatliches Schulamt München

  • Arbeitsfeld: Soziale Inklusion

  • Zielgruppe: Alle

  • Zeitraum: seit 31.08.2013

  • Ort: München

  • Anzahl Mitarbeiter/innen: 62

  • Ehrenamt: Teilnahme mög­lich

Die Schulbegleitung von Kindern / Jugendlichen an Regelschulen (Grund-, Mittel-, Realschulen, Gymnasien als auch Sonderpädagogischen Förderzentren) wird zukünftig ein innovatives Feld der Einzelfallhilfe und Einzelbetreuung im schulischen Bereich sein. Die soziale Teilhabe des Kindes / Jugendlichen im Feld Schule ist die Herausforderung, der wir uns gern und qualifiziert stellen wollen. Soziale Teilhabe bedeutet nicht nur die Teilnahme am Unterricht, sondern die selbstverständliche Beschulung und Verbundenheit im Klassenverband von Kindern mit Behinderungen oder die von Behinderung bedroht sind.

Das Kind / der Jugendliche soll in seinem sozialen Umfeld eingebettet und aufgenommen sein, um so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. An diesem Punkt setzt unser pädagogisches Konzept der Schulbegleitung an. So kann dem Kind / dem Jugendlichen didaktisch als auch pädagogisch eine inklusive Beschulung widerfahren. Ausgrenzung und Stigmatisierung von behinderten Menschen sollen mit dieser Beschulungsform der Vergangenheit angehören.

Schulbegleiter des Projekts "Inklusive Schule im Landkreis Muenchen"

Damit ein Kind sich positiv entwickeln kann, braucht es Eigenmotivation, die mit Hilfe von Beziehungsarbeit an und mit dem Kind gefördert und etabliert wird. Hier wird an den bestehenden Ressourcen und Eigenschaften des Kindes mit Hilfe eines eigens entwickelten Portfolios angesetzt, um die Beziehung zwischen Integrationshelfer/in und Kind zu intensivieren.

Der Leitsatz „Das Kind im Blick, mit dem Blick des Kindes!“ fordert von der AWO als Leistungserbringer eine hohe Verantwortung gegenüber den Familien und dem Kind in seiner Entwicklung ein.

Die Schulen erhalten einen verlässlichen Kooperationspartner in der Beschulung von Kindern mit Behinderung oder die von Behinderung bedroht sind.Eine erfolgreiche Schulbegleitung ist eine beendete Schulbegleitung. Wenn sich der/die Integrationshelfer/in überflüssig gemacht hat, haben wir mit allen Beteiligten das Ziel der Inklusion erreicht. Wissenschaftlich begleitet wird es von der Stiftung Bildungspakt Bayern und von Professor Dr. Reinhard Markowetz vom „Institut für Präventions-, Integrations- und Rehabilitationsforschung“ an der Ludwig-Maximilian-Universität. Rund 500.000 Euro investiert der Landkreis München jährlich in das Projekt. Eine Besonderheit des Konzeptes stellt der Schulterschluss zwischen Schulamt, Kreisjugendamt und dem Träger dar.

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