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22.01.2021 | Pressemitteilung

Deutsch-Französischer Tag

AWO begrüßt die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements im Dialog mit Frankreich

Anlässlich des heutigen Deutsch-Französischen Tages bekräftigt der AWO Bundesverband seinen Einsatz für den deutsch-französischen Jugendaustausch und ermutigt zu mehr zivilgesellschaftlichem Dialog zwischen beiden Ländern.

 

„Die Erfahrungen, die junge Menschen in deutsch-französischen Begegnungen machen, sind nicht nur für sie selbst wichtig. Das Wagnis, sich auf den anderen einzulassen, die eigene Perspektive zu erweitern und sich auf Augenhöhe auszutauschen, sind wertvolle Erfahrungen für unsere gesamte Gesellschaft“, erklärt Jens M. Schubert, Vorsitzender des AWO Bundesverbandes. „Mehr denn je brauchen wir heute den Mut, Vorbehalte, Ängste und Sprachlosigkeit zu überwinden und auf andere Menschen zuzugehen, nicht nur innerhalb unserer Gesellschaft, sondern auch im Dialog mit Frankreich und im europäischen Kontext.“

 

Bisher widmete sich der Deutsch-Französische Tag Initiativen, die Jugendliche aus beiden Ländern einander näherbringen. In diesem Jahr werden diese Aktivitäten erstmals um Initiativen aus der breiten Zivilgesellschaft erweitert und durch den Deutsch-Französischen Bürgerfonds unterstützt. „Wir begrüßen es sehr, dass der Deutsch-Französische Bürgerfonds das gemeinsame Engagement der Menschen dies- und jenseits des Rheins fördert, um die einzigartigen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich für alle Bürgerinnen und Bürger lebendig werden zu lassen“, betont Schubert. „Ein solcher Austausch fördert ein partnerschaftliches Miteinander und gibt neue Impulse für die Bewältigung aktueller und zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen. Die Bürgerinnen und Bürger setzen damit ein Zeichen für eine lebendige europäische Zivilgesellschaft, Demokratie und Solidarität.“

 

Der Grundstein für die Gründung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds im April 2020 wurde mit der Unterzeichnung des Vertrags von Aachen am 22.01.2019 durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron gesetzt. Ziel des Bürgerfonds ist es, die besondere Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich auf zivilgesellschaftlicher Ebene zu stärken.

 

Hintergrund:

Der „Deutsch-Französische Tag“ wurde anlässlich des 40. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrages (Elysée-Vertrag) am 22. Januar 2003 durch Bundeskanzler Gerhard Schröder und Präsident Jacques Chirac ins Leben gerufen und widmet sich Initiativen, die Jugendliche aus beiden Ländern einander näherbringen (Artikel 16 der gemeinsamen Erklärung). An diesem Tag finden in Deutschland und Frankreich zahlreiche Initiativen statt, um die deutsch-französische Freundschaft zu feiern.

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