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Gedenken des Kontaktgesprächs Psychiatrie an die Opfer der "Euthanasie"

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„Euthanasie“ und Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderungen wurden in der NS-Diktatur möglich, nachdem sie zuvor als »unheilbar« und »lebensunwert« erklärt wurden. Mindestens 200.000 psychisch kranke und behinderte Menschen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus im Rahmen des "Euthanasie"-programms umgebracht.

Die große Mehrheit der Opfer hatte Angehörige. Das diesjährige Begleitprogramm zur Gedenkveranstaltung des Kontaktgesprächs Psychiatrie für die Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation am 1. September widmet sich deshalb den Angehörigen der Opfer. Es trägt den Titel „Die Situation der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in der NS-Zeit“ und findet am 31. August 2018 von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Stiftung Topographie des Terrors in Berlin statt.

Eine gelbe Blume inmitten weiterer gelber Blumen

Die Vorträge des Begleitprogramms beschäftigen sich mit geschichtlichen Entwicklungen und Realitäten und mit der Bewegung der Angehörigen, welche sich der Suche nach dem Schicksal ihrer Familienmitglieder und dem Umgang damit sowohl nach außen als auch innerhalb der eigenen Familie widmet.

Sowohl für die Teilnahme am Begleitprogramm am 31. August als auch für die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung am 1. September ab 14:00 Uhr vor der Philharmonie in Berlin ist jeweils eine Anmeldung erforderlich. Anmeldeschluss ist der 20. August.

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