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fair.kaufen

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Projektinformationen:

  • Träger: AWO fair.leben Integrations- und Heimbetriebe GmbH

  • Arbeitsfeld: Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen

  • Zielgruppe: Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen

  • Ort: Magdeburg

Im Frühjahr 2012 eröffnete im Magdeburger Stadtteil Neu-Olvenstedt das Projekt "fair.kaufen" seine Lager- und Verkaufsräume. Gespendete gebrauchte Möbel, Hausrat, Spielsachen und Bekleidung werden an einkommensschwache Menschen weiterverkauft. fair.kaufen ist ein Dienstleistungsunternehmen, das mit vergleichbaren Anbietern im Wettbewerb steht. Das Projekt ist als Integrationsbetrieb anerkannt. Angestellte Mitarbeiter mit und ohne Behinderungen arbeiten im Team zusammen. Der Erhalt der Arbeitsplätze wird durch das Integrationsamt finanziell unterstützt. Spenden aus dem Großraum Magdeburg, die für den Weiterverkauf geeignet sind, können zu den Öffnungszeiten vor Ort abgegeben oder sie werden nach Terminabsprache von Mitarbeitern abgeholt. Größere von den Kunden gekaufte Gegenstände, beispielsweise Möbel, können gegen einen Gebühr angeliefert werden. Projektidee Das Projekt “fair.kaufen” ist ein ganzheitliches Angebot für sozial benachteiligte Menschen. Dabei liegt der Schwerpunkt in erster Linie im Verkauf von Gegenständen des allgemeinen Bedarfs, angefangen von Textilien, über Haushaltswaren, Spielzeuge und technische Geräte bis zu Möbeln oder auch Fahrrädern. Diese Dinge sollen hauptsächlich über Spenden akquiriert werden. Das Projekt funktioniert unter dem Aspekt: “Was der eine nicht mehr braucht, ist für den anderen ein wertvolles Gut.” In einem Integrationsbetrieb sollen die Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt und die Qualifizierung kombiniert werden, um einerseits die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten und andererseits die Chancen vieler benachteiligter Menschen auf eine (Re-) Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Qualifizierung Im Rahmen des durch die Landeshauptstadt Magdeburg initiierten Netzwerkes “MEHRLiN” sollen Menschen, die längere Zeit dem Arbeitsmarkt fern waren, qualifiziert werden. So werden ihre Chancen der Einmündung auf den ersten Arbeitsmarkt erhöht. Neben der theoretischen Schulung werden berufspraktische Tätigkeiten in den Bereichen Handel, Lager und Transport trainiert. Die Teilnehmer/Praktikanten erhalten Schlüsselqualifikationen, welche für eine (Re-) Integration in den ersten Arbeitsmarkt notwendig sind und werden je nach Persönlichkeitsbild und Berufsziel praktisch qualifiziert und gefördert. Durch den Einsatz in den verschiedenen Bereichen des Projektes werden vorhandene Fähigkeiten eruiert und Neigungen getestet. Nach einer theoretischen Qualifikation — u.a. durch unseren Netzwerkpartner IMA — werden die erworbenen Kenntnisse berufspraktisch in den einzelnen Bereichen des Projektes “fair.kaufen” in Form von Praktika gefestigt und erweitert. Das Projekt wird bis 2014 im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes BIWAQ -soziale Stadt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und durch die europäische Union gefördert.

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