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Erdüberlastungstag immer früher im Jahr

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Von: Thomas Diekamp

Die Menschheit hat heute die gesamten natürlichen Ressourcen verbraucht, die unser Planet in einem Jahr erzeugen kann.

Das bedeutet: Um ihren Verbrauch nachhaltig zu decken, bräuchte die Weltbevölkerung derzeit rund 1,7 Erden. Legt man das Konsumniveau der Deutschen zugrunde, wären sogar mehr als drei nötig. Der deutsche Erdüberlastungstag war bereits deutlich vor der zweiten Jahreshälfte, nämlich am 1. Mai.

Berechnet wird der Erdüberlastungstag jedes Jahr von der US-Organisation „Global Footprint Network.“ Er rückt zeitlich immer weiter nach vorne, so war er im vergangenen Jahr noch am 2. August, während er 1987 noch auf den 19. Dezember fiel.

Für die AWO ist klar, dass diese Art des Produzierens und Konsumierens alles andere als gerecht ist. Sie ist nicht gerecht gegenüber einem großen Teil der aktuellen Weltbevölkerung und genauso wenig gegenüber zukünftigen Generationen. Die AWO hat sich deshalb bereits vor einiger Zeit auf den Weg gemacht die Umweltauswirkungen seiner Einrichtungen und Dienste zu verringern.

Ein Beispiel für die Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Freien Wohlfahrtspflege ist das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) geförderte Projekt „Klimafreundlich pflegen“. Es erprobt modellhaft systematischen und ganzheitlichen Klimaschutz  in stationären Pflegeeinrichtungen. Mehr Informationen

AWO International führt zudem gemeinsam mit Forum Umwelt und Entwicklung, Women Engage for a Common Future und 28 anderen Organisationen aus Europa das von der EU geförderte Projekt „Make Europe Sustainable for All“ durch. Dabei sollen die Bekanntheit der globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung gesteigert und die Kapazitäten zivilgesellschaftlicher Organisationen für die kritische Begleitung der Agenda 2030 (= Globale Ziele für eine nachhaltige Entwicklung) gestärkt werden.

Um Best Practice Beispiele, wie z.B. die Einführung eines Umweltmanagementsystems für die Umsetzung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in der Freien Wohlfahrtspflege sichtbar zu machen und sich über die zukünftige Umsetzung der Ziele auszutauschen, veranstaltet der AWO Bundesverband gemeinsam mit AWO International ein Netzwerktreffen zu dem alle Interessierten sich anmelden können. Mehr Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung

Informationen zur Umsetzung von Nachhaltigkeit in den AWO Einrichtungen erhalten Sie im AWO Bundesverband bei Herrn Steffen Lembke, Leiter Abteilung Qualitätsmanagement / Nachhaltigkeit (030 / 263 09 - 240, steffen.lembke@awo.org) sowie Herrn Thomas Diekamp, Referent für Klimaschutz (030 / 26309 – 243, thomas.diekamp@awo.org).

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