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Was bedeutet die Digitalisierung für die Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe?

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Von: Dieter Eckert

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen? Dieser zentralen Frage ging die Fachtagung „Digitalisierung und Medialisierung in der Kinder- und Jugendhilfe“ am 09. November 2017 in Berlin nach. Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe informierten sich über Fragen und Herausforderungen, die der Prozess der Digitalisierung in den Lebenswelten der Kinder, Elternhäuser und sozialen Institutionen mit sich bringt.

Ich glaube tatsächlich, dass wir uns mehr, intensiver, aber auch anders mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen müssen. Ich plädiere für eine intensive Begleitung pädagogischer Einrichtungen und sehe darin auch eine der wesentlichen Aufgaben für unsere fachliche Weiterentwicklung.

Wolfgang Stadler, Einführungsvortrag 09.11.2017

In drei Workshops tauschten sich die Teilnehmenden aus zur Vermittlung von Medienkompetenz für Eltern und pädagogische Fachkräfte, erfuhren warum sie mit Eltern und Jugendlichen über die digitalisierten Lebens-welten in Dialog treten müssen und zeigten sich offen für die Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien in der Jugendarbeit. Im Abschluss-plenum wurden Konsequenzen aus der Diskussion gezogen und Handlungs-möglichkeiten für die Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe aufgezeigt. Hierzu gehören zum Beispiel die Erstellung einer einheitlichen AWO Orientierung zu grundsätzlichen Fragen ebenso wie Schulungsangebote für die pädagogischen Mitarbeiter*innen. Hinzu kommen arbeitsfeld-spezifische Anforderungen und Besonderheiten, die ergänzend zu beantworten sind.

Dokumentation der Fachtagung Digitalisierung und Medialisierung in der Kinder- und Jugendhilfe

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