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24.03.2020 | Artikel

Unser Dank gilt allen, die in der Krise Menschen helfen

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Wolfgang Stadler zur Daseinsfürsorge in Zeiten der Corona-Epidemie.

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir alle spüren, dass die Corona-Pandemie ein Einschnitt ist. Ein Einschnitt, der uns dazu zwingt, unser Zusammenleben in sehr kurzer Zeit so zu verändern, dass wir es selbst kaum mehr erkennen. Unser Zusammenleben ist heute nicht mehr das gleiche wie vor zwei Wochen und der Covid-19-Virus fordert uns alle täglich. Er fordert uns in unserem persönlichen Leben – wir sorgen uns um Angehörige, wir müssen Arbeit und Leben neu organisieren.

Er fordert uns aber auch in unserem Dienst am Menschen in der Arbeiterwohlfahrt: in unserem Engagement, in unseren Einrichtungen und Diensten.

Ich möchte an dieser Stelle vor allem Danke sagen. Danke an Euch und Sie alle. Im Ehrenamt. Im Hauptamt. Euer und Ihr Einsatz ist beeindruckend, er macht uns stolz und erfüllt uns mit Respekt.

Ihr seid weiterhin für diejenigen da, die versorgt werden müssen. Ihr habt in unglaublicher Geschwindigkeit das getan, was nun nötig ist, und organisiert pragmatisch und klug die entsprechenden Hilfen: Einkaufsdienste, Telefonketten, digitale Beratung.

Ihr betreut aber insbesondere auch immer noch diejenigen, die jetzt besonders schutzbedürftig sind: alte Menschen, kranke Menschen, Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

Seit gestern wissen wir: Der Rettungsschirm der Bundesregierung wird auch über dem sozialen Sektor aufgespannt. Damit können wir weiter arbeiten und die Daseinsfürsorge für die Gesellschaft gewährleisten, die auch jetzt dringend gebraucht wird. Wir müssen in bestimmten Bereichen aber unsere Arbeit verändern und mit unseren Strukturen dafür sorgen, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus unterstützt werden.

Ich möchte kein Blatt vor den Mund nehmen. Wir alle müssen uns darauf einstellen: Unser Leben, unsere Arbeit sind bereits kräftig durchgeschüttelt worden und die Pandemie wird uns in den kommenden Monaten Vieles abverlangen.

Aber: Die Arbeiterwohlfahrt ist vor 100 Jahren aus der Not der Menschen heraus geboren. Sie ist angetreten, sie zu lindern – Mit Erfolg! Unsere Gründerin Marie Juchacz sagte: Das Wir ist immer stärker als das Ich. Das wird sich auch jetzt wieder bewahrheiten. Wir machen weiter!

 

Bleibt gesund, schützt Euch und Eure Familien!

Weitere Informationen

Alle Informationen zu den vom AWO Bundesverband ergriffenen Maßnahmen sowie einen Überblick über die wichtigsten Informationen und Hilfsangebote.

 

 

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