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14.10.2016 | Pressemitteilung

Heinrich-Albertz-Friedenspreis an Martin Schulz

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Von: Mona Finder

Mit der heutigen Verleihung des Heinrich-Albertz-Friedenspreises wird das Wirken und Handeln von Martin Schulz gewürdigt. Der AWO Präsident Wilhelm Schmidt erklärt zu Beginn der Preisverleihung im Wappensaal des Roten Rathauses: „Diese Auszeichnung bedeutet die höchste Anerkennung der AWO für einen großen Einsatz für die europäische Idee, die Schaffung einer europäischen Identität und die Stärkung gemeinsamer Interessen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Martin Schulz zeichnet sein kraftvoller, energischer und manchmal auch unbequemer Einsatz gegen die Betonung von Partikularinteressen, gegen Rassismus, rücksichtslosen Populismus und Rechtsextremismus in Politik und Gesellschaft in besonderem Maße aus.“

AWO verleiht Heinrich-Albertz-Friedenspreis an Martin Schulz

AWO-Präsident Wilhelm Schmidt, Martin Schulz, Gerhard Schröder, AWO-Vorstand Wolfgang Stadler, Staatssekretärin Hella Dünger-Löper (v.l.n.r.)

Gerhard Schröder und Martin Schulz

Altkanzler Gerhard Schröder hielt die Laudatio auf den Preisträger Martin Schulz.

Martin Schulz

Martin Schulz, Preisträger des Heinrich-Albertz-Friedenspreises

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Martin Schulz lebt in seinem politischen und persönlichen Einsatz die Werte der AWO: Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Solidarität.

Wilhelm Schmidt, AWO Präsident

Nach der Begrüßung der Gäste durch die Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration des Landes Berlin Dilek Kolat, hält der Altkanzler und Heinrich-Albertz-Friedenspreisträger von 2005 Gerhard Schröder die Laudatio auf Martin Schulz. Das langjährige AWO Mitglied Schröder ehrt Schulz u.a. mit den Worten: „Martin Schulz ist ein großer Europäer. Er gehört zu denen, die in der Öffentlichkeit mit ganzer Kraft für das europäische Projekt eintreten. Unbeirrt trotzt er den Anfeindungen, denen sich die Europäische Union und das Europäische Parlament ausgesetzt sehen – und natürlich auch der Parlamentspräsident und der Mensch Martin Schulz. Er ist der Fels in der Brandung, wenn es darum geht, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Freiheit im europäischen Rahmen zu verteidigen. Er agiert dabei leidenschaftlich, scharfzüngig und selbstbewusst. Bei seinem Antritt als Präsident des Europäischen Parlaments im Jahr 2012 hat Martin Schulz sehr deutlich gemacht, dass er die demokratische Legitimität der politischen Entscheidungen stärken will. Letztlich steht damit die Frage im Raum, wann wir auf europäischer Ebene endlich eine Gleichberechtigung der drei Institutionen Parlament, Kommission und Rat erreichen. Der Anspruch von Martin Schulz ist eine Europäische Union, die demokratisch verfasst ist und dadurch verloren gegangenes Vertrauen wieder zurückerlangt.“

Heinrich-Albertz-Friedenspreis

Mit dem Heinrich-Albertz-Friedenspreis ehrt die AWO seit 1999 Persönlichkeiten, die Solidarität und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Lebens stellen und die sich um die Ausgestaltung der Grundwerte Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit und um den inneren und äußeren Frieden in besonderer Weise verdient gemacht haben.

 

Bisherige Preisträger:

  • 1999: Johannes Rau
  • 2001: Paul Spiegel
  • 2005: Gerhard Schröder
  • 2008: Hans-Jochen Vogel  
  • 2011: Jutta Limbach 
  • 2013: Egon Bahr
  • 2015: Franz Müntefering

Der AWO Präsident Schmidt erklärt abschließend: „Martin Schulz lebt in seinem politischen und persönlichen Einsatz die Werte der AWO: Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Solidarität. Die Werte, die wir demnächst hier in Berlin in einem Denkmal für unsere Gründerin Marie Juchacz auch „in Stahl gemeißelt“ für alle Zeiten öffentlich sichtbar machen werden.“

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