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31.08.2017 | Pressemitteilung

AWO fordert allgemeinverbindliche Tarifverträge

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Von: Mona Finder

Anlässlich der heutigen Vorstellung des „Aktionsprogramms zur Aufwertung sozialer Berufe“, das von Katarina Barley, Malu Dreyer und Andrea Nahles initiiert wurde, erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler:

 

„Die AWO begrüßt das Aktionsprogramm. Denn soziale Berufe, die vor allem von Frauen ausgeübt werden, sind trotz eines steigenden gesellschaftlichen Bedarfs z. B. an Pflege- und Gesundheitsfachkräften nach wie vor zu gering geschätzt und zu schlecht  bezahlt. Niedrige Löhne, mangelnde Aufstiegschancen und fehlende gesellschaftliche Anerkennung machen diese Berufe unattraktiver als zum Beispiel die technischen Berufe.

 

Das ist fatal, denn gerade in den sozialen Berufen wie Pflege und Betreuung macht sich der Fachkräftemangel immer stärker bemerkbar. Deshalb gilt es, diese Berufe aufzuwerten, um ihre Attraktivität zu steigern. Das geht nur mit klaren Regelungen für den gesamten Bereich der sozialen Arbeit. Die AWO fordert deshalb allgemeinverbindliche Tarifverträge für die sozialen Berufe, um gute Arbeitsbedingungen für die dort Beschäftigten zu schaffen.“

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