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Zehn Jahre EU-Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien

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Von: Dr. Brigitte Mihok

AWO Fachtagung in Duisburg am 29.9.2017

 

Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Lokale Erfahrungen und gesellschaftliche Anforderungen

 

Mit dem Fokus auf die Flüchtlingssituation ist die EU Zuwanderung in den Schatten der Aufmerksamkeit geraten. Dabei verweist die Zuwanderung innerhalb der Europäischen Union auf die bestehenden strukturellen Integrationsdefizite in unserer Gesellschaft. Sie wurden mit der Diskussion um die „Armutszuwanderung“ den Zugewanderten zum Vorwurf gemacht. Gleichzeitig wird der Gewinn, den Deutschland durch den Arbeitskräftezuzug erfährt, davon entkoppelt. Die Tagung soll beide Aspekte zusammenbringen und eine Bilanz der Auswirkung der zehnjährigen EU-Mitgliedschaft von Bulgarien und Rumänien auf die deutsche Gesellschaft ziehen. Dabei soll insbesondere den lokalen Konsequenzen breiter Raum geschenkt werden.

 

Am Vormittag berichten AWO Träger aus München, Bremerhaven und Duisburg über ihre Erfahrungen und Projekte, am Nachmittag sind drei Inputs vorgesehen, u.a. aus gewerkschaftlicher und menschenrechtlicher Sicht. Mit dem Abschlussvortrag „Arme unerwünscht. Die Stigmatisierung von Zuwanderern“ wird die Tagung beendet.

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei, Hotel- und Reisekosten sind selbständig zu übernehmen.

 

 

Programm

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