"Was hält die Gesellschaft zusammen"

Zur Zukunft der sozialen Arbeit in Deutschland' lautet das neue Projekt des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die Arbeit endet mit einem Abschlussbericht am 13. Dezember 2009, dem 90. Geburtstag der AWO.

Ziel des Projektes ist es, „Zugehörigkeit zu organisieren", betont AWO Bundesgeschäftsführer Rainer Brückers. „Zugehörigkeit organisieren bedeutet zugleich", so Brückers, „Desintegration in gesellschaftlichen Systemen zu analysieren und entsprechend integrative Maßnahmen zu entwickeln."

„Denn", so Brückers, „werden nicht Menschen und Personengruppen in bestimmten Lebenssituationen auf Angebots- und Hilfestrukturen verwiesen, die sie aus dem gesellschaftlichen Leben und persönlichen Netzwerken eher ausgrenzen, statt integrieren?" Selbstkritisch bleibt zu fragen, „ob wir in unseren eigenen Strukturen die heutigen Herausforderungen sozialer Arbeit noch angemessen bewältigen können."

In fünf Projektgruppen zu den Themenfeldern

  • Altenhilfe
  • Arbeitsmarkt
  • Bildung und Erziehung
  • Behindertenhilfe und
  • Migration

werden Rolle und Funktion sozialer Arbeit für den Zusammenhalt der Gesellschaft
untersucht.
 
Die AWO wird die Projektarbeit in den kommenden zwei Jahren transparent gestalten - u.a. über eine eigene Website, Newsletter, regelmäßige Presseinformationen und Veranstaltungsreihen im gesamten Bundesgebiet.

Weiterführende Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf den Projektsonderseiten unter www.whdgz.de

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