Weniger ist NICHT mehr
Weniger ist NICHT mehr
Der von der Bundesregierung geplante Haushalt wird das soziale Netz stark beschädigen. Die AWO fordert: Sozialkürzungen stoppen! Wir zeigen die negativen Folgen der Reformvorhaben für die vielen Betroffenen und setzen dem Sparkurs unsere konkreten Handlungsempfehlungen an die Politik entgegen.
„Die heutige Sozialpolitik drängt die ohnehin Benachteiligten weiter ins soziale Abseits. […] Dieser Prozess ist nicht beendet, und seine Auswirkungen sind deutlich spürbar: Er schafft ‚neue Armut‘ in steigendem Maße. Immer mehr Menschen haben soziale Probleme, kommen in Notlagen und erreichen trotz persönlicher Leistungsbereitschaft und ‚Flexibilität‘ ein Ausmaß an Armut, das sie für undenkbar hielten.“ Dieser Text entstammt keiner aktuellen Pressemeldung, sondern dem Vorwort der AWO-Publikation Der Sozialstaat als Zielscheibe, die 1984 die Aussagen von Getroffenen
des damaligen Sozialstaatsabbaus dokumentierte. Tatsächlich erinnert der groß angelegte Um- und Abbau sozialer Rechte und Leistungen, den die Bundesregierung derzeit plant und umsetzt, an die neoliberalen Reformen der 1980er Jahre. Damals wie heute stellt die AWO sich den Angriffen auf Zusammenhalt und Solidarität entschlossen entgegen. Dazu Dr. Marvin Deversi, Bundesvorstand der AWO:
„Was hier als Reform betitelt wird, sind Sparpläne. Noch weniger Geld für Kinder, für Pflegebedürftige, für Rentner*innen und Familien. Noch weniger für die, die sowieso am wenigsten haben. Wir haben noch bis Ende des Jahres Zeit, diese Sozialkürzung zu stoppen. Und das machen wir.“
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Mehr InformationenUnsere Antwort auf die Sparpläne der Regierung
Unser interaktive Übersicht der Reformprojekte zeigt auf, welche negativen Folgen die verschiedenen Reformprojekte auf den Alltag der vielen Betroffenen haben werden. Diesem Sparkurs stellen wir uns entschieden entgegen. Im Bereich darunter finden sich unsere konkreten Handlungsempfehlungen an die Politik. Wie sich die Bundesausgaben für zentrale Handlungsfelder der Sozialen Arbeit innerhalb der letzten Jahre entwickelt haben, zeigen die Diagramme ganz unten auf der Seite.
Interaktive Übersicht der Reformprojekte
Ein Klick auf die interaktiven Themen-Kacheln beantwortet folgende Fragen:
- Wie ist der Stand zu diesem Reformvorhaben?
- Was passiert?
- Wen betrifft das?
- Was heißt das im Alltag?
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Weniger Wohngeld
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Höhere Zuzahlungen für Medikamente
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Vom Tisch: Keine Finanzierung von Tarifsteigerungen in der Pflege
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Unterhaltsvorschuss nur noch für Kinder bis 15 Jahre
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Höheres Renteneintrittsalter
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Wegfall der „Rente mit 63“
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Verschärfungen beim Renteneintritt mit Abschlägen
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Weniger Elterngeld
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Vom Tisch: Höhere Kosten für Pflegeplätze
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Weniger Berechtigte in der Familienversicherung
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Keine Asylverfahrensberatung mehr
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Weniger Mittel für die Migrationsberatung
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Vom Tisch: Höhere Belastung von pflegenden An- und Zugehörigen bei Unterhaltsverpflichtung in der Hilfe zur Pflege
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Reduzierung vorgesehener Leistungserhöhungen ab 2028
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Vom Tisch: Erschwerter Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung
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Weniger Mittel für die Integrationskurse
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Sozialkürzungen sind nicht geschlechtsneutral
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Aus für das Programm „Respekt Coaches“
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Faktische Kürzung der Jugendmigrationsdienste (JMD)
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Rechtskreiswechsel für Geflüchtete aus der Ukraine
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Leistungskürzungen für Menschen im Asylverfahren
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Leistungsausschluss im Zuständigkeitsbestimmungsverfahren
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Arbeitsverbote für Geflüchtete
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Aus für Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule
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Wegfall Kindersofortzuschlag im Kinderzuschlag
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Aus für das Programm „Menschen stärken Menschen“
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Regelhaftes Poolen bei Leistungen zur sozialen Teilhabe der Eingliederungshilfe
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Ausweitung des Nachranggrundsatzes der Eingliederungshilfe
Ein gutes Leben für alle statt sozialem Kahlschlag
Um eine zukunftsfähige soziale Infrastruktur zu sichern, stellen wir dem Sparkurs unsere konkreten Handlungsempfehlungen an die Politik entgegen.
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Sozialstaatsreform: Armut wirksam bekämpfen und Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern
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Familienförderung gerecht machen
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Pflegebürgervollversicherung einführen
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Erwerbstätigenversicherung für eine solidarische Rente
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Sanierungsmilliarde für den sozialen Sektor
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Vermögensteuer wieder aktivieren