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Ihre Ansprechpartner/-in zum Thema "Pflege":
Anja Ludwig, E-Mail: anja.ludwig[at]awo.org
Claus Bölicke, E-Mail: claus.boelicke[at]awo.org
Olaf Christen, E-Mail: olaf.christen[at]awo.org
Damaris Koch, E-Mail: damaris.koch[at]awo.org
Pflege
Bürgerversicherung ist finanzierbar
Die AWO beauftragte Prof. Heinz Rothgang von der Universität Bremen, die finanzielle Machbarkeit einer Pflege-Bürgerversicherung zu prüfen. Den Ergebnisse zufolge wird deutlich, dass eine Pflege-Bürgerversicherung sogar Leistungsverbesserungen für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen möglich machen würde.
Kurzfassung des Gutachtens als PDF zum Download
Endbericht des Gutachtens als PDF zum Download
Berliner Erklärung zur Zukunft der Pflege
Die Berliner Erklärung "Pflege von morgen braucht eine starke Gemeinschaft" ist inhaltliche Leitschnur für zukünftige Aktivitäten der AWO zum Thema Pflege.
Sie äußert sich zur Pflegebürgerversicherung, zur personellen Ausstattung in der Pflege; sie fordert, dass die am Bedarf orientierte Personalausstattung durch die Kostenträger finanziert werden muss; sie fordert die Vernetzung der Versorgungsstrukturen und die Stärkung der ambulanten Dienste; sie will die Situation pflegender Angehöriger spürbar unterstützen; sie fordert eine Reform der Pflegeausbildung und stellt fest: Solidarität aller Gesellschaftsmitglieder vor allem für diejenigen, die alleine nicht zurechtkommen, ist der leitende Gedanke für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit von Altenhilfe, Pflege und Pflegeversicherung.
Berliner Erklärung als PDF zum Download
AWO Positionspapier für bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
Immer mehr Bürgerinnen und Bürger pflegen ihre Angehörigen. Von den 2,34 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden 69 Prozent zu Hause gepflegt. Pflegende Angehörige, in der Mehrzahl Frauen, tragen damit die Hauptlast. In einem ganz besonderen Maße sind berufstätige, pflegende Angehörige belastet, die sich tagtäglich den mangelnden Vereinbarkeitsmöglichkeiten von Pflege und Beruf stellen müssen.
Für eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Berufstätigkeit stellt die AWO folgende Forderungen auf:
- Gesellschaftliche Anerkennung für pflegende Angehörige,
- Einführung von Beratungsgutscheinen,
- Verbesserter ambulanter Leistungsanspruch,
- Anspruch auf kurzfristige Freistellung von Arbeitnehmern in Pflegeverantwortung analog zu den Freistellungsregelungen bei Pflege eines erkrankten Kindes (§ 45 SGB V),
- Anspruch auf stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für pflegende Angehörige sowie
- Zeit für familiale Sorgearbeit.
Das komplette Positionspapier der AWO zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf als PDF zum Download.
Memorandum zur Zukunft der Pflege
Zur Verbesserung der Situation von Pflegerinnen, Pflegern und zu Pflegenden sowie zur Behebung des Fachkräftemangels hat die AWO gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgesellschaft ver.di ein Memorandum für „Perspektiven für die Pflege älterer Menschen in Deutschland“ ausgearbeitet. Darin fordern AWO und ver.di unter anderem deutlich verbesserte Bedingungen für die Pflege.
Das Memorandum als PDF zum Download
Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung
In ihrer Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung fordert die AWO u.a. eine nachhaltige Finanzreform der Pflegeversicherung im Rahmen einer solidarischen Bürgerversicherung.


