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03.12.2019 | Pressemitteilung

Soziale Herkunft darf Bildungschancen nicht bestimmen!

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AWO zu Pisa-Ergebnissen.

Die aktuellen Ergebnisse der „Pisa-Studie“ kommen zu dem Schluss, dass soziale Herkunft in Deutschland Bildungsverläufe stark beeinflusst. Dazu erklärt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes:

"Die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Studie für Deutschland sind besorgniserregend: Es darf einfach nicht sein, dass soziale Herkunft sich auf Bildungschancen auswirkt. Bildung muss für alle ein effektiver Schutzfaktor gegen Armut und ein Aufstiegsversprechen sein! Es bedarf eines gezielten und konsequenten Auf- und Ausbau der Armutsprävention. Hierfür benötigen wir eine ganzheitliche Investitionsstrategie. Kinder- und Familienarmut ist ein zentraler Faktor für die ungleichen Bildungs- und Teilhabechancen. Wir fordern schon lange eine Kindergrundsicherung sowie eine gezielte Förderung benachteiligter junger Menschen an Übergängen. Diesen politischen Auftrag erteilt uns auch die aktuelle AWO-ISS-Langzeitstudie zu den Folgen von Kinderarmut.“

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