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Kindertageseinrichtungen
Ihre Ansprechpartnerin für den Bereich "Kinderarmut": Magda Göller, E-Mail magda.goeller[at]awo.org
Kindertageseinrichtungen der AWO
Die Arbeiterwohlfahrt bietet Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder in unterschiedlichster Form an. Das heißt über Krippen, Kindergärten, Horten, Kindertageseinrichtungen, Spielkreisen oder Eltern-Kind-Gruppen steht eine breite Angebotspalette zur Verfügung. Dabei soll sich das jeweilige Angebot an den Bedarfen von Eltern und ihren Familien orientieren. Deshalb gibt es auch nicht in jeder Stadt ein gleiches Angebot. Vielmehr gestaltet sich das Angebot insgesamt sehr unterschiedlich. Bundesweit verfügt die AWO heute über etwa 1800 Kindereinrichtungen.
Kindertageseinrichtungen als Dienstleistung für Familien und ihre Kinder
Kindertageseinrichtungen sind soziale Dienstleistung für Familien und ihre Kinder. Das heißt, dass die Arbeiterwohlfahrt ihr Angebot an den Bedürfnissen der Familien und ihrer Kinder orientiert. Das gilt für die Öffnungszeiten ebenso wie für das pädagogische Konzept. Unsere Leistungen werden dabei für die Eltern transparent beschrieben.
Die gilt sowohl für die soziale, kognitive, emotionale und körperliche Förderung der Kinder. Dies kann aber nur gelingen, wenn Absprache und Zusammenarbeit selbstverständlich sind. Denn nur gemeinsam kann die Entwicklung der Kinder optimal gefördert werden. Insofern ist eine Absprache und Zusammenarbeit ein wichtiger Eckpfeiler unserer Arbeit link zu Kooperation Eltern.
Diesem Dienstleistungsaspekt entspricht auch, dass sich das Angebot prinzipiell an alle Familien im Umfeld der Einrichtung, unabhängig von weltanschaulicher, ethnischer oder konfessioneller Zugehörigkeit richtet. Interkulturelle und integrative Arbeit sind daher grundsätzliche Prinzipien der Arbeiterwohlfahrt. Dies gilt insbesondere auch für den Umgang mit gesellschaftlichen Benachteiligungen.
Immer mehr Kinder in der Bundesrepublik leben in Armut. Die Arbeiterwohlfahrt hilft mit, dass diese Missstände aufgedeckt werden. So hat sie eine Studie zu Armut und Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland herausgegeben. Aber auch die Kindereinrichtungen helfen den Familien direkt mit Information und Beratung. Wichtiger aber noch, vielfach ist ein warmes Essen für Kinder am Tag nicht mehr selbstverständlich. Auch hier hilft die Kindertageseinrichtung für ein Wohlergehen aller Kinder. Dies gilt auch für die Erziehung und Betreuung.
So können Kinder erwarten, dass Ihnen in den Kindertagesstätten der Arbeiterwohlfahrt ein Angebot vorgehalten wird, dass ihnen Spaß macht und zu ihrer optimalen individuellen Entwicklung beiträgt. Dazu gehört auch, dass sie ihrem Alter entsprechend an den sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden. Dies ist ein Stück gelebte Demokratie im Alltag der Kindertagesstätte.
Eltern wiederum sind an immer flexibler werdende Arbeitszeiten gebunden. Daher können sie von den Kindertagesstätten der Arbeiterwohlfahrt erwarten, dass diese ihnen durch arbeitnehmerfreundliche Arbeitszeiten entgegenkommen. Dies wiederum darf nicht auf Kosten der pädagogischen Qualität gehen. Hier können Eltern sicher sein, dass ihre Kinder optimal pädagogisch betreut und gefördert werden. Dies bedingt auch, dass die Kindertagesstätte Kontakt zu anderen Einrichtungen im sozialen Dienstleistungsspektrum hält.
Darüber hinaus können Eltern aber auch erwarten, dass sich die AWO über die rein pädagogische Arbeit hinaus auch im sozialpolitischen Raum für sie stark macht. Die AWO lädt alle Eltern herzlich dazu ein, sich daran zu beteiligen. Eltern können hier in unterschiedlicher Weise tätig werden: zum einen in der Mithilfe in der Kindertageseinrichtung selbst oder als gewähltes Mitglied im Kindergartenrat o.ä.. Hier bestehen erhebliche Möglichkeiten, die Ziele der Einrichtung und ihre konkreten Ausgestaltung mitzubestimmen.
Eltern können aber auch Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt werden und so Einfluss auf die Entscheidungen des Verbandes vor Ort nehmen. Das heißt, dass sie dadurch direkt an der Kindergartenpolitik des Ortsvereines oder Stadtverbandes beteiligt sein können. Die Arbeiterwohlfahrt wünscht sich, dass möglichst viele Eltern so ihre Interessen einbringen und der Arbeiterwohlfahrt helfen, Lobby für Kinder und ihre Familien zu sein.


