Nachrichten-Archiv:

20.06.2007

Franz Müntefering und Ulla Schmidt bei historischer Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zu Gast in Magdeburg

Im Beisein der Bundesminister Franz Müntefering und Ulla Schmidt und weiterer Ehrengäste kommt die AWO am 22. und 23.6.2007 auf einer historischen Bundeskonferenz (Programm s. unten) in Magdeburg zusammen, um sich für die Zukunft als Wohlfahrtsverband neu aufzustellen.   Der AWO Bundesverband und der AWO-Landesverband Sachsen-Anhalt laden Sie zu dieser Konferenz und bereits für Freitag, 22.6.2007, 11 Uhr, zu einem Pressegespräch herzlich ein

Teilnehmer Pressegespräch:
- AWO Bundesvorsitzender Wilhelm Schmidt
- AWO Bundesgeschäftsführer Rainer Brückers
- Vorsitzende des AWO-Landesverbandes Sachsen-Anahlt Petra Grimm-Benne MdL
- Geschäftsführer des AWO-Landesverbandes Sachsen-Anahlt Wolfgang Schuth

Ort: Maritimhotel Magdeburg, Otto-von-Guericke-Str. 87, 39104 Magdeburg, Raum Bonn

Um Anmeldung zur Konferenz und zum Pressegespräch wird gebeten:
Email: peter.kulessa[at]awo.org

FREITAG, 22.06.07

11.00 Uhr Pressekonferenz

14.00 Uhr Eröffnung / Grußworte
- Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg
- Franz Müntefering MdB (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales
- Ulla Schmidt MdB (SPD), Bundesministerin für Gesundheit
- Dr. Gerlinde Kuppe MdL, Landesministerin für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt
- Elke Ferner MdB, Stv. Vorsitzende der SPD
- Annelie Buntenbach, Stv. Vorsitzende des DGB
- Anke Fuchs, Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung
- Petra Grimm-Benne MdL, Vorsitzende AWO-Landesverbandes Sachsen-Anhalt
- Michael Rosellen, Bundesjugendwerk der AWO

anschließend Kaffeepause

16.00 - 18.00 Uhr Beginn der internen Konferenz
- Regularien
- Beratung des Leitantrages "Grundsätze und Eckpunkte zur Verbandsentwicklung der AWO

20.00 Uhr Einladung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt (im Maritim)

SAMSTAG, 23.06.

09.00 Uhr Fortsetzung der Konferenz
- Beratung des Verbandsstatuts

10.15 Uhr Dr. Peter Struck, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

10.30 Uhr Pause

10.45 Uhr "Brückenschlag"
- Round-Table-Gespräch

11.45 Uhr Magdeburger Appell mit Uwe-Karsten Heye, Vorsitzender Bündis "Gesicht zeigen"

12.15 Uhr Schlusswort

12.30 Uhr Ende der Konferenz

Die Reformvorhaben in Kürze:

Die Reformvorhaben werden die AWO für das Bestehen als maßgeblicher Förderer des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland und sozialen Dienstleister fit machen. Zu den Kernaufgaben zählt dabei die Neuordnung der Verantwortungsbereiche, Zuständigkeiten und Aufgabenstellungen der AWO als Mitgliederverband und als Anbieter von sozialen Dienstleistungen.

Alle AWO-Verbände mit sozialen Einrichtungen und Diensten werden demnach künftig ihre Rolle im Markt der Sozialwirtschaft aktiv zu gestalten haben und die Effizienz ihrer Leistungserbringung optimieren müssen, um den hohen Qualitätsanspruch sichern zu können. Zugleich wird ihnen eine aktive Rolle als sozialpolitischer Interessenverband und anwaltschaftliche Vertretung abverlangt. Ebenso zählt die Förderung und praktische Gestaltung des sozialen Ehrenamtes und des bürgerschaftlichen Engagements zu den herausragenden verbandspolitischen Aufgaben. Die AWO muss sich als Anlaufstelle für Bürgerengagement auch für solche gesellschaftliche Gruppen weiter öffnen, die über keinen traditionellen Mitgliederzugang verfügen.

Magdeburger Appell der AWO: Freiheit bewahren - Rechtsextremismus bekämpfen

Auf der Bundeskonferenz wird die AWO ebenso den Magdeburger Appell "Demokratie heißt Freiheit!" verabschieden, um ein deutliches Zeichen gegen den Rechtsextremismus in Deutschland zu setzen. Rechte Gruppierungen übernehmen vermehrt die "klassischen" Aufgaben der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege. Durch das Unterwandern von zivilgesellschaftlichen Strukturen droht rechtes Gedankengut in besonderem Maße gesellschaftsfähig zu werden. Dies wird die AWO in ihrer Arbeit vor Ort massiv bekämpfen - vor allem durch Schulung ihrer Mitarbeiter und mit dem Ausbau von Jugendhilfestrukturen.