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23.06.2007

AWO ruft zur energischen Bekämpfung von Rechtsextremismus in Deutschland auf

Magdeburg. Auf ihrer Bundeskonferenz in Magdeburg hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) den Magdeburger Appell 'Demokratie heißt Freiheit!' verabschiedet, um "ein deutliches Zeichen gegen den Rechtsextremismus in Deutschland zu setzen", so der AWO Bundesvorsitzende Wilhelm Schmidt.

Rechte Gruppierungen übernehmen in wachsendem Maße 'klassische' Aufgaben der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege. Durch das Unterwandern von zivilgesellschaftlichen Strukturen droht rechtes Gedankengut jedoch in besonderem Maße gesellschaftsfähig zu werden. "Dies wird die AWO in ihrer Arbeit vor Ort massiv bekämpfen", betonte Schmidt im Beisein des Vorsitzender der Initiative 'Gesicht zeigen', Uwe-Karsten Heye. Ein wichtiger Baustein in der Praxis ist dabei die Schulung der eigenen Mitarbeiter und der Ausbau von Jugendhilfestrukturen.